Über ein Jahrhundert Versicherer im Raum der Kirchen.
BRUDERHILFE - PAX - FAMILIENFÜRSORGE sind seit Jahren als verlässliche Partner für Menschen und Einrichtungen in Kirchen, Diakonie, Caritas und den freien Wohlfahrtsverbänden bekannt. Die Ursprünge der Versicherer im Raum der Kirchen reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Hier einige "Eckdaten":
- 18. Juli 1882: Gründung vom "Priester-Verein zur Unterstützung schwer erkrankter Mitglieder" durch katholische Priester in Krefeld. Später in "PAX KRANKENVERSICHERUNG im Bereich der katholischen Kirche" umbenannt.
- 13. Februar 1923: in Goslar wird eine "Evangelische Begräbnis-Unterstützungsvereinigung" ins Leben gerufen, die Urzelle der späteren FAMILIENFÜRSORGE Lebensversicherung.
- 1924: Gründung der "Krankenkasse des Rheinischen Pfarrervereins" - der Ursprung der FAMILIENFÜRSORGE Krankenversicherung.
- 2. Juni 1926: in Greiz entsteht auf Initiative von Pfarrer Karl August Fritsch die "Pfarrer-Kraftfahrer-Vereinigung (P.K.V.) e.V.", aus der später die BRUDERHILFE hervorgeht.
- 1928: Gründung der "Bruderhilfe der P.K.V. auf Gegenseitigkeit" als Kaskoversicherer für die P.K.V.-Mitglieder.
- 1931: Die "Evangelische Begräbnis-Unterstützungsvereinigung" schließt sich dem "Verband der Begräbniskassen für die Evangelische Kirchengemeinden" an. Ziel des Verbandes: seinen Mitgliedern finanzielle Hilfe in wirtschaftlichen Notlagen ermöglichen. Eine echte Verbandsarbeit war von 1933 bis 1945 so gut wie unmöglich.
- 1933: Gründung der "Haftpflicht-Unterstützungkasse kraftfahrender Beamter e. V." - der heutigen HUK-COBURG - durch Pfarrer Karl August Fritsch und die "Kraftfahrer-Vereinigung Deutscher Lehrer".
- 1937: Auflösung der "Pfarrer-Kraftfahrer-Vereinigung" auf Druck der Nationalsozialisten. Die 1928 entstandene "BRUDERHILFE der P.K.V. auf Gegenseitigkeit" wird in einen sogenannten kleinen Versicherungsverein umgewandelt und erhält vom Reichsaufsichtsamt die Genehmigung zur Aufnahme des Geschäftsbetriebes. Aufnahmeberechtigt waren Geistliche, Theologen, kirchliche Behörden, Körperschaften und Vereine.
- nach 1945: die "Evangelischen Begräbnis-Unterstützungsvereinigung" kann unter schwierigen Bedingungen wieder ihre Arbeit aufnehmen. Dabei avanciert die Flüchtlingshilfe zur Hauptaufgabe dieser Nachkriegsjahre. Fällige Versicherungsgelder, die an heimatvertriebene Mitglieder ausgezahlt werden, verhelfen diesen zu einem neuen Start und wirtschaftlicher Konsolidierung.
- nach 1945: die "BRUDERHILFE der P.K.V. auf Gegenseitigkeit" wird wieder aktiv. Der Vorstand nimmt Kontakt zu den alten Mitgliedern aus der Zeit vor 1933 auf. Als neuer Firmensitz wird Kassel ausgewählt, der Name zu BRUDERHILFE vereinfacht, und die Eintragung zum "Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit" durchgeführt.
- 1952: Namensänderung in "Evangelische Familienfürsorge"; Änderung der Rechtsform in einen "großen Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit". Ausweitung des Geschäftsgebietes auf die gesamte Bundesrepublik Deutschland einschließlich Berlin (West). Umzug nach Detmold.
- 1978: die BRUDERHILFE verstärkt ihre Aktivitäten für die Verkehrssicherheit durch Vergabe eines Preises, die Ausrichtung von Seminaren und die Gründung einer Akademie.
- 1989: BRUDERHILFE und die FAMILIENFÜRSORGE gründen, zusammen mit der "Pfarrerkrankenkasse", eine neue Vertriebsgesellschaft. Einige Jahre später verfolgt man offiziell das Ziel eines Gleichordnungskonzerns.
- 1990: gemeinsamer Marktauftritt der Unternehmen als Versicherer im Raum der Kirchen. Die Lebensversicherung vollzieht eine ökumenische Öffnung und firmiert unter FAMILIENFÜRSORGE Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit im Raum der Kirchen und die Krankenversicherung trennt sich vom Namen Pfarrerkrankenkasse und heißt ab jetzt FAMILIENFÜRSORGE Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit im Raum der Kirchen.
- 1995: Der Gleichordnungskonzern der Versicherer im Raum der Kirchen verfügt über gemeinsamen Vertrieb und Marketing.
- 2000: die PAX KRANKENVERSICHERUNG VVaG im Bereich der katholischen Kirche (Köln) und die FAMILIENFÜRSORGE Krankenversicherung VVaG im Raum der Kirchen (Düsseldorf) verschmelzen zu einem neuen Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG). Die neu gegründete PAX-FAMILIENFÜRSORGE Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit mit Sitz in Düsseldorf, nimmt im November 2000 die Rechtsgeschäfte, auf. Damit übernimmt die PAX-FAMILIENFÜRSORGE die Rolle der FAMILIENFÜRSORGE Krankenversicherung im Gleichordnungskonzern der Versicherer im Raum der Kirchen.
- 2002: Der strategische Partner HUK-COBURG engagiert sich finanziell bei der FAMILIENFÜRSORGE Lebensversicherung und erhält eine Minderheitenbeteiligung von 37,2 % an der VRK Holding.
- Februar 2003: die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) genehmigt die Neustrukturierung der Versicherer im Raum der Kirchen. Nach der Devise "Bewährtes erhalten - Neues gestalten" realisiert die BRUDERHILFE - PAX - FAMILIENFÜRSORGE eine Konzern- und Unternehmensstruktur, die den bewährten Gedanken des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit mit den aktuellen aufsichtsrechtlichen, marktgerechten und wirtschaftlichen Erfordernissen in Einklang bringt und in Form von Aktiengesellschaften die Zukunftsfähigkeit der Versicherer im Raum der Kirchen sicherstellt.
- Dezember 2004: Die strategische Partnerschaft mit der HUK-COBURG wird ausgebaut. Die Versicherer im Raum der Kirchen werden Teilkonzern der HUK-COBURG Versicherungsgruppe. Diese übernimmt im Wege einer Kapitalerhöhung die Mehrheit von 65 % an der VRK Holding GmbH.

